Rassismus

Ras­sis­mus ist lei­der ein Bestand­teil unse­res All­ta­ges, in jeg­li­chen Situa­tio­nen kann dies ein­tref­fen. Im Sport, in der Schu­le oder auch im Tram. Es gibt ver­schie­de­ne Arten von Ras­sis­mus, manch­mal ist es eine Art von Humor (schwar­zer Humor) und manch­mal sind es ras­sis­ti­sche Denk­wei­sen der Mensch­heit.

Geor­ge Floyd, der von einem ras­sis­ti­schen Poli­zis­ten ermor­det wur­de. (Der Poli­zist liess ihn nicht atmen, Knie gegen sein Hals gedrückt)
Sei­ne letz­ten Wor­te: Ich kann nicht atmen.

Vie­le Immi­gran­ten, Flücht­lin­ge oder all­ge­mein Aus­län­der hat­ten schon einen Vor­fall, wo Ras­sis­mus beinhal­tet war. Natür­lich kann es auch umge­kehrt sein, dass Schwei­zer, Weiss­häu­ti­ge usw. ras­sis­tisch ange­grif­fen wer­den, es gibt jede Art von Ras­sis­mus, jedoch ist es meis­tens gegen Aus­län­der. Ich sel­ber habe auch schon eini­ges erlebt, dies wer­det ihr am Ende des Bei­tra­ges erfah­ren.

Meine Eltern und ihre Erfahrungen mit Rassismus

Ich habe mei­ne Eltern im Inter­view die Fra­ge gestellt, ob sie mit Ras­sis­mus zu kämp­fen hat­ten. Sie sind im Gros­sen und Gan­zem zufrie­den, sie schät­zen es sehr, dass sie hier ein gutes Leben füh­ren dür­fen und meckern auch nicht, jedoch gab es eini­ge Situa­tio­nen, wo ras­sis­ti­sche Aus­sa­gen getä­tigt wur­den. Mein Vater arbei­tet als Taxi­fah­rer, dort hat er viel mit Besof­fe­nen zu tun, da er Abends arbei­tet. Eines Tages, als er am Cla­ra­platz war­te­te, kamen 4 Jugend­li­che, sie woll­ten ein Taxi neh­men und gin­gen an jedem Fah­rer vor­bei und frag­ten von wel­cher Natio­na­li­tät sie sind und bei jedem der Aus­län­der war gin­gen sie wei­ter. Da vie­le Taxi­fah­rer Aus­län­der sind, taten sie das 4–5 Mal, auch bei mei­nem Vater und als sie merk­ten, sie krie­gen nicht was er möch­te, schrie er „Gits do kei Schwi­zer Taxi­fah­rer”, was auf Hoch­deutsch heisst: Gibt es hier kei­nen Taxi­fah­rer, der aus der Schweiz kommt. Mein Vater nahm die Situa­ti­on nicht ernst, ers­tens waren die Jugend­li­chen betrun­ken und zwei­tens pro­vo­ziert so etwas mei­nen Vater nicht. Jedoch ist es schon trau­rig, dass sol­che Aus­sa­gen getä­tigt wer­den, man weiss nie wie schwer Immi­gran­ten es in der Hei­mat hat­ten. Mei­ne Mut­ter hat kei­ne schlim­men Sachen erlebt, viel­leicht bei einer Arbeits­stel­le Schwie­rig­kei­ten etwas zu bekom­men oder Bli­cke die man manch­mal ein­fan­gen muss , aber ansons­ten hält es sich im Rah­men.

Ein Video von Wat­son. Ein paar Fra­gen die von Betrof­fe­nen beant­wor­tet wur­den.

Meine Erfahrungen mit Rassismus

Ich habe eher sel­ten Ras­sis­mus erlebt, jedoch ist es oft im Zusam­men­hang mit Humor ver­bun­den, ein Spruch wie zum Bei­spiel „man sieht dich im Dun­keln nicht” oder ich als Kur­de bekam oft zu hören „du hast ja nicht ein­mal ein Land”, da wir Kur­den der Tür­kei zuge­hö­ren und nicht unab­hän­gig sind. Ein­mal im Bus hat­te eine Frau mich und mei­nen Cou­sin ras­sis­tisch ange­grif­fen, wir soll­ten in unser Land zurück und wir sei­en ein Pro­blem, dies weil wir mit­ein­an­der gespro­chen haben, nicht ein­mal laut, unse­re Her­kunft und Aus­se­hen hat sie wahr­schein­lich gestört, sie war aber bestimmt unter Dro­gen­kon­sum. Jedoch ist dies kei­ne Aus­re­de, weil dies eine Ein­stel­lung und Denk­wei­se über gewis­se Völ­ker ist und nicht eine Aus­sa­ge die jeman­dem aus­ge­rutscht ist.

Im nächs­ten und somit letz­tem Bei­trag wer­den sie mehr über die aktu­el­le Lage und der Zufrie­den­heit mei­ner Eltern und mir erfah­ren, wie wir es aus einer klei­ner Woh­nung zu einem Haus mit Gar­ten geschafft haben. Der Weg vom Armut zur finan­zi­el­len Zufrie­den­heit.

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