NEIN zur Massentierhaltung — JA zur Initiative!

Die Schweiz behaup­tet eines der welt­weit strengs­ten Tier­schutz­ge­set­ze zu haben und trotz­dem wer­den die Tie­re in engen Stäl­len und unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen gehal­ten. Bun­des­rat und Par­la­ment leh­nen die Initia­ti­ve ab, die zur Fol­ge hät­te, dass unter ande­rem der Import von Tie­ren und Tier­pro­duk­ten aus Mas­sen­tier­hal­tung ver­bo­ten wür­de. Es gilt, die Mas­sen­tier­hal­tung zu ver­bie­ten, um die Wür­de von Nutz­tie­ren wie Hüh­nern, Schwei­nen und Rin­dern zu schüt­zen.

Falls du dich zu die­sem The­ma ein­le­sen willst, haben wir eine gute Web­site:

Vier Grün­de für ein JA (massentierhaltung.ch)

Unse­re Argu­men­te:

  • Es ist Zeit für Taten statt Wor­te. Obwohl die Tie­re in der Schweiz schon einer der welt­weit bes­ten Bedin­gun­gen haben, lei­den sie. Die indus­tri­el­len Gross­be­trie­be, wel­che das Tier­wohl igno­rie­ren und miss­ach­ten, ver­drän­gen zuneh­mend tra­di­tio­nel­le Betrie­be. Die­se kön­nen dank ihren kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen und der Mas­sen­tier­hal­tung die Pro­duk­te güns­ti­ger ver­kau­fen. Ist das aber fair gegen­über den Tie­ren? Die Zah­len bestä­ti­gen die­sen Trend: In den letz­ten 20 Jah­ren stieg der Tier­be­stand in der Land­wirt­schaft um rund 50% an, wäh­rend die Zahl der Land­wirt­schafts­be­trie­be um 20% abnahm.

  • Die Grund­be­dürf­nis­se der Tie­re wer­den in der Land­wirt­schaft nicht erfüllt, sie haben wenig Platzt und lei­den.
Hier siehst du Hüh­ner in der Mas­sen­tier­hal­tung unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen

  • Nur rund 5% der Pro­duk­tio­nen wären betrof­fen, da nur die­se gegen die 2018er Bio Suis­se-Auf­la­gen ver­stos­sen. Die­se 5% bestehen aus indus­tri­el­len Gross­be­trie­ben, die lang­sam aber sicher die tra­di­tio­nel­len Betrie­be ver­drän­gen, und Pro­fit über das Tier­wohl stel­len.

  • Ein Preis­an­stieg wür­de ver­ur­sacht wer­den, aber wür­de auch dazu füh­ren, dass die Kon­su­men­ten Tier­pro­duk­te mehr wert­schät­zen und fast zwin­gend zu einem Rück­gang im Kon­sum von die­sen füh­ren. Es wür­de hel­fen, den Aus­stoss von Luft­schad­stof­fen und Kli­ma­ga­sen zu redu­zie­ren und hät­te auch posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen für uns, die Umwelt und das Kli­ma.

Jetzt fragst du dich bestimmt, wer die­ses Gesetz unter­stützt?

  • Der Schwei­zer Tier­schutz
  • Die Stif­tung für das Tier im Recht
  • Die Non­pro­fit- Orga­ni­sa­ti­on Kag im Frei­land

Im Par­la­ment haben

  • Die Grü­nen
  • Die SP
  • Die Grün­li­be­ra­len
  • Die Ver­ei­ni­gung der Klein­bau­ern

für die Initia­ti­ve gestimmt.

Hier fin­dest du ein kur­zes Video, dass dir die Vor­tei­le der Abschaf­fung der Mas­sen­tier­hal­tung auf­zeigt:

Wäh­rend die­se Initia­ti­ve extrem grün und ner­vig klin­gen mag, wären nur 5% der Betrie­be von den benö­tig­ten Ände­run­gen betrof­fen, wür­de den­noch einen gros­sen Unter­schied machen. Des­halb ermu­ti­gen wir euch, JA zu stim­men und den Tie­ren ein halb­wegs fai­res Leben zu ermög­li­chen, bevor sie auf den Tel­lern lan­den.

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