Musikgeschmack meiner Kollegen

Ich habe mei­ne Freun­de befragt und ich habe ein Gen­re, wel­che die meis­ten mögen genau­er unter­sucht. Das Gen­re ist Deutschrap.

Deutschrap

Xatar: Massenpanik bei Rapper-Autogrammstunde befürchtet - Polizeieinsatz -  DER SPIEGEL
Xatar

Der Deutschrap ist in den letz­ten 20 Jah­ren extrem beliebt gewor­den, Leu­te aus allen Alters­grup­pen hören Deutschrap. Die Lieb­lings­künst­ler mei­ner Freun­de sind Xatar, Kol­ja Gold­stein und Haft­be­fehl.

Kolja Goldstein unterschreibt bei Groove Attack
Kol­ja Gold­stein

Xatar ist ein Rap­per aus Bonn. Gebo­ren im Iran, hat er als klei­nes Kind eine har­te Flucht nach Bonn über­stan­den. 2005 zog er für zwei Jah­re nach Lon­don, da er wegen Dro­gen­han­dels in Deutsch­land gesucht wur­de, wo er eine Wirt­schafts­schu­le besuch­te. Zurück in Deutsch­land muss Xatar wegen eines Gold­rau­bes ins Gefäng­nis. Er schmug­gel­te sich die Aus­rüs­tung zum Auf­neh­men in das Gefäng­nis und rapp­te. Mei­nen Freun­den gefällt sei­ne Musik, weil sie Geschich­ten erzählt und er eine ein­zig­ar­ti­ge Stim­me und Flow hat.

Kol­ja Gold­stein ist ein jüdi­scher Rap­per aus Val­let­ta, der Haupt­stadt von Mal­ta. Bür­ger­lich heisst er Niko­lai Shee­han. Er rappt vor allem über inter­na­tio­na­len Dro­gen­han­del und über Geld. Im Jugend­al­ter lebt er in den Nie­der­lan­den. Nach­dem er 2012 eine ein­jäh­ri­ge Haft­stra­fe für Geld­wä­sche abge­ses­sen hat, fällt ihm sein Rap Talent auf. Über lan­gem Weg durch Schies­se­rei­en und Gefäng­nis­stra­fen fasst er mit einem Ver­trag bei Groo­ve Attack im Jahr 2020, doch noch Fuss in dem deut­schen Rap Sze­ne.

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Haft­be­fehl

Der Rap­per Haft­be­fehl kommt aus Offen­bach, nahe Frank­furt und heisst bür­ger­lich Aykut Anhan. Als sich sein Vater sich umbrach­te, war er 14 Jah­re alt. Dar­auf­hin brach Haft­be­fehl sei­ne schu­li­sche Lauf­bahn ab und wur­de kri­mi­nell. Sei­nen Künst­ler­na­men wähl­te er im Zusam­men­hang mit dem im Jahr 2006 gegen ihn aus­ge­stell­ten Haft­be­fehl, dem er über eine Flucht in die Tür­kei nach Istan­bul ent­ge­hen konn­te. Dort leb­te er eini­ge Zeit, bis er zu sei­nem Cou­sin nach Ams­ter­dam zog. Dort begann er Tex­te zu schrei­ben. Als er spä­ter nach Offen­bach zurück­kehr­te, eröff­ne­te er ein Wett­bü­ro und begann Lie­der auf­zu­neh­men, bald bekam er dann sei­nen ers­ten Label­ver­trag.

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