Meine Lieblingsspieler: Cristiano Ronaldo & Karim Benzema + Interview mit meinem Vater

Mein abso­lu­ter Lieb­lings­spie­ler ist Cris­tia­no Ronal­do und mein momen­ta­ner Lieb­lings­spie­ler bei Real Madrid ist Karim Ben­ze­ma.

Doch wie­so sind genau die­se bei­den Spie­ler mei­ne Lieb­lings­spie­ler? Wie­so ist es nicht Mes­si? War­um bei Real Madrid nicht jemand ande­res? Das alles ver­su­che ich nun zu beant­wor­ten.

Eben­falls gibt es in die­sem Arti­kel mein Inter­view mit mei­nem Vater über sei­nen Lieb­lings­spie­ler Ghe­org­he Hagi.

Cristiano Ronaldo

Cris­tia­no Ronal­do ist der wohl bes­te Fuss­ball­spie­ler den es je gege­ben hat, zumin­dest zusam­men mit Lio­nel Mes­si.

Es gibt immer sehr vie­le Dis­kus­sio­nen, wer den jetzt der bes­se­re Spie­ler (der GOAT) sei: Ronal­do oder Mes­si? Für mich gibt es kei­ne zwei Mei­nun­gen, dass es ganz klar Cris­tia­no Ronal­do ist. Wenn man nur bedenkt, was er alles in sei­ner Kar­rie­re erreicht hat und vor allem in ver­schie­de­nen Ver­ei­nen. Des­halb ist Cris­tia­no Ronal­do ganz klar mein abso­lu­ter Lieb­lings­spie­ler.

Dis­zi­plin ist der Schlüs­sel zum Erfolg

Ronal­do ist der wohl dis­zi­pli­nier­tes­te Fuss­ball­spie­ler den es gibt. Das er unglaub­lich dis­zi­pli­niert ist, kann man anhand von sehr vie­len Bei­spie­len sehen. Ein gutes Bei­spiel dafür ist, dass er von all sei­nen Mit­spie­lern immer der ers­te ist, der auf dem Trai­nings­ge­län­de steht und nach dem Trai­ning immer der letz­te ist, der das Trai­nings­ge­län­de ver­lässt. Grund dafür ist, dass er sich immer ver­bes­sern möch­te und immer extra Trai­nings­ein­hei­ten macht. Man kann es auch an sei­nem sehr trai­nier­ten Kör­per erken­nen. Er trai­niert eben­falls zu Hau­se sehr viel, wie man in sei­nen stän­di­gen Sto­rys auf Insta­gram sehen kann.

Sei­ne Dis­zi­plin zeigt mir, dass auch ich mit viel Dis­zi­plin alles errei­chen kann. Ronal­do stammt aus einer sehr armen Fami­lie, die kaum Geld ver­dien­te und nur sehr wenig zu Essen hat­te. Er muss­te sich dahin kämp­fen, wo er jetzt ist. Er hat­te all die­sen Erfolg nicht von Anfang an. Des­halb gibt mir sei­ne Dis­zi­plin auch Mut, da ich weiss, dass ich mit genü­gend Dis­zi­plin eben­falls alles errei­chen kann, was ich möch­te. Bei mir jetzt nicht unbe­dingt im The­ma Fuss­ball, doch bei­spiels­wei­se in der Berufs­welt.

Sein Markenzeichen

An was denkt man, wenn man den Namen Cris­tia­no Ronal­do hört? Natür­lich an sei­ne spie­le­ri­schen Fähig­kei­ten und an sei­ne schö­nen Tore. Doch die meis­ten den­ken dabei wohl auch an sei­nen extrem bekann­ten Tor­ju­bel “Siuuu.” Mit die­sem Tor­ju­bel hat Cris­tia­no Ronal­do sich noch bekann­ter gemacht, als er bereits schon war. Täg­lich höre ich auf der Stras­se oder in der Schu­le mehr­fach, wie Per­so­nen ohne Grund “Siuuu” schrei­en. Ich sel­ber mache das auch, es ist wie ein stän­di­ger Ohr­wurm in mei­nem Kopf.

Doch wie ist der Tor­ju­bel eigent­lich ent­stan­den und was heisst “Siuuu” eigent­lich? Der Tor­ju­bel ent­stand noch damals, als Ronal­do für Real Madrid spiel­te. Ronal­do war noch ein ziem­lich neu­er Real Madrid Spie­ler und war gera­de dabei Spa­nisch zu ler­nen. Er bemerk­te, dass nach jedem Tor das er schiesst, die spa­ni­schen Fans “Si” schrei­en, was so viel wie “Ja” bedeu­tet. Als Ronal­do dann ein Tor erziel­te, schrie er sehr laut “Siuuu.” So ent­stand der legen­dä­re Jubel. Ronal­do sag­te, dass die bekann­te Kör­per­be­we­gung, die er immer wäh­rend sei­nem “Siuuu” Jubel macht, ein­fach ein Reflex von ihm gewe­sen wäre und er es nicht extra getan habe.

Hier ein Video zu sei­nem legen­dä­ren Jubel:

Mein Lieblingsmoment von Cristiano Ronaldo

Es gibt sehr vie­le tol­le Momen­te von Cris­tia­no Ronal­do, die mir im Kopf geblie­ben sind, wie z.B. den ent­schei­den­den Elf­me­ter im Elf­me­ter­schies­sen im Cham­pi­ons-League Fina­le gegen Atle­ti­co Madrid im Jahr 2016, den legen­dä­ren Hat­trick in der Cham­pi­ons-League eben­falls im Jahr 2016 gegen Wolfs­burg oder im EM Fina­le gegen Frank­reich, als Ronal­do ver­let­zungs­be­dingt aus­ge­wech­selt wer­den muss­te und die Mann­schaft an der Sei­ten­li­nie als Coach ange­trie­ben hat­te. Doch mein abso­lu­ter Lieb­lings­mo­ment von Ronal­do war im Vier­tel­fi­na­le der Cham­pi­ons-League im Jahr 2018 gegen Juven­tus Turin, als er den unmensch­li­chen Fall­rück­zie­her rein­ge­macht hat­te. Dies war unglaub­lich für mich und ich konn­te damals nicht fas­sen, was ich im Fern­se­her gese­hen hat­te. Es war das wohl bes­te Tor von Ronal­do in sei­ner gan­zen Kar­rie­re und eben­falls eines der bes­ten Tore in der Geschich­te vom Fuss­ball.

Karim Benzema

Seit dem Cris­tia­no Ronal­do von Real Madrid weg­ge­gan­gen ist, war Karim Ben­ze­ma der­je­ni­ge bei Real Madrid, der die Mann­schaft zum Erfolg führ­te. Ohne Ben­ze­ma hät­te Real Madrid bei­spiels­wei­se nie­mals die La Liga im Jahr 19/20 gewin­nen kön­nen.

Ben­ze­ma ist ein sehr ein­zig­ar­ti­ger Spie­ler. Er ist auf der fast aus­ge­stor­be­nen Posi­ti­on Mit­tel­stür­mer und macht sehr vie­le Tore. Doch er macht nicht nur sehr vie­le Tore, son­dern eben­falls auch sehr vie­le Vor­la­gen, dies ist sehr unge­wöhn­lich als Stür­mer. Momen­tan steht er in die­ser Sai­son bei 34 Tore und 13 Vor­la­gen in nur 34 Spie­le, das ist ein sen­sa­tio­nel­ler Wert! Kein Wun­der, dass es sein Best­wert ist, obwohl die Sai­son noch lan­ge nicht vor­bei ist. Somit ist er in der La Liga Top-Tor­schüt­ze und Top-Vor­la­gen­ge­ber. Für mich zei­gen die­se unglaub­li­chen Zah­len, dass es momen­tan in die­ser Sai­son kei­nen bes­se­ren Spie­ler auf der Welt als Ben­ze­ma gibt.

Ben­ze­ma ist kei­nes­falls ein klas­si­scher Stür­mer, denn er ist sehr fle­xi­bel was sei­ne Posi­ti­on wäh­rend dem Match angeht. Manch­mal sieht man ihn auf dem Flü­gel, manch­mal sehr zurück­fal­lend im Mit­tel­feld und auch oft in der Ver­tei­di­gung, wenn er sei­ne Mit­spie­ler in der Abwehr hel­fen muss. Doch wenn man ihn im Straf­raum braucht, ist er immer an der rich­ti­gen Stel­le. Dies macht Ben­ze­ma sehr ein­zig­ar­tig.

Ben­ze­ma ist nun der Füh­ren­de bei Real, auch da Ser­gio Ramos nun nicht mehr bei Real Madrid spielt. Er ist nun der zwei­te Cap­tain des Ver­eins, wobei er meis­tens der ers­te Cap­tain ist, da Mar­ce­lo, der eigent­li­che Cap­tain, fast nie spielt.

Doch war­um genau ist aus­ge­rech­net Karim Ben­ze­ma nun mein Lieb­lings­spie­ler bei Real Madrid?

Er moti­viert die Spie­ler und kann die gan­ze Last der Mann­schaft auf sei­ne Schul­tern neh­men. In den wich­ti­gen Momen­ten ist er immer da und hilft der Mann­schaft so gut er kann. Er ist über­all auf dem Platz und sei­ne Prä­senz kann man sehr gut spü­ren, auch wenn er viel­leicht einen unauf­fäl­li­ges Spiel hat­te, waren sei­ne Team­kol­le­gen auto­ma­isch durch sei­ne Prä­senz bes­ser.

All die­se Din­ge füh­ren dazu, dass Ben­ze­ma nun mein Lieb­lings­spie­ler bei Real Madrid ist.

Mein Lieblingsmoment von Karim Benzema

Mein Lieb­lings­mo­ment von Ben­ze­ma ist noch nicht all zu lan­ge her und zwar war dies am 09. März 2022, also erst vor eini­gen Wochen. Dort spiel­te Real Madrid gegen Paris Saint Ger­main im Rück­spiel des Ach­tel­fi­na­le der Cham­pi­ons-League im Estadio Sant­ia­go Ber­nabéu. Das Hin­spiel in Paris ver­lor Real Madrid in der letz­ten Sekun­de knapp mit 1:0. Somit muss­te Real Madrid mind. ein Tor unter­schied haben, um in die Ver­län­ge­rung zu kom­men und zwei oder mehr Tore unter­schied, um direkt wei­ter zu kom­men. Es sah umso schlech­ter aus, als Real Madrid chan­cen­los nach der ers­ten Halb­zeit mit 1:0 zurück­lag. Sie muss­ten nun mind. zwei Tore für die Ver­län­ge­rung erzie­len. Es sah aus­sichts­los aus, bis Karim Ben­ze­ma ab der 61. Minu­te plötz­lich den Tur­bo zün­de­te. Er wan­del­te das 0:1 für PSG inner­halb von 17 Minu­ten zu einem 3:1 für Real Madrid um, durch einen Hat­trick. Somit war Real Madrid direkt wei­ter im Vier­tel­fi­na­le.

Es war das wohl ver­rück­tes­te Spiel das ich jemals von Real Madrid gese­hen habe und dies nur dank dem glor­rei­chen Karim Ben­ze­ma, der die­se Nacht für jeden Madri­dista unver­gess­lich gemacht hat. Nun ist Ben­ze­ma der ältes­te Spie­ler in der Geschich­te der Cham­pi­ons-League, der einen Hat­trick erzielt hat.

Die­se Nacht war sehr emo­tio­nal für mich und ich wer­de die­se Nacht nie wie­der ver­ges­sen. Ich hat­te jeg­li­che Arten von Emo­tio­nen wäh­rend dem Spiel: von Trau­rig­keit, zu Wut, zu Hoff­nung, zu gren­zen­lo­ser Glück­lich­keit. Ich muss zuge­ben, dass ich sogar trä­nen in den Augen hat­te, als Ben­ze­ma und Real Madrid das Come­back zur Rea­li­tät gemacht haben. Eine magi­sche Nacht für mich und allen Real Madrid Anhän­ger.

Hier die drei fan­tas­ti­schen Tore von Karim Ben­ze­ma gegen Paris Saint-Ger­main, die zum kras­sen Come­back führ­ten:

Das Interview

In die­sem Inter­view geht es um Ghe­org­he Hagi, dem Lieb­lings­spie­ler mei­nes Vaters.

Die ers­te Fra­ge:

Die ers­te Fra­ge, die ich mei­nem Vater stell­te war, wer der Lieb­lings­spie­ler mei­nes Vaters sei. Die Ant­wort war Ghe­org­he Hagi.

Die zwei­te Fra­ge:

Die zwei­te Fra­ge war, wie­so Ghe­org­he Hagi sein Lieb­lings­spie­ler war, denn es gab in die­ser Zeit Epo­che noch vie­le ande­re Welt­klas­se Spie­ler, die er hät­te wäh­len kön­nen.

Für mei­nen Vater war es aber eine kla­re und ein­deu­ti­ge Sache das Hagi sein abso­lu­ter Lieb­lings­spie­ler war, denn er gilt für ihn als einer der gröss­ten und bes­ten Fuss­ball­spie­ler aller Zei­ten.

Mein Vater schau­te Hagi beim Fuss­ball­spie­len schon sehr ger­ne zu, als Hagi noch bei Steaua Buka­rest unter Ver­trag stand. Mein Vater ent­deck­te ihn, als Hagi im Halb­fi­na­le des dama­li­gen Euro­pa Pokals der Lan­des­meis­ter gegen sei­nen Lieb­lings­ver­ein Gala­ta­sa­ray gespielt hat­te. In die­sem Spiel, erin­nert sich mein Vater, spiel­te der dama­li­ge noch jun­ge Hagi ein sehr gutes Spiel. Dies war für Hagi wohl der Beginn einer noch sehr glor­rei­chen Kar­rie­re.

Nach­dem Hagi für Steaua Buka­rest spiel­te, wech­sel­te er im Jahr 1990 zum spa­ni­schen Rekord­meis­ter Real Madrid. Dort fas­zi­nier­te Hagi mei­nen Vater mit sei­ner genia­len Spiel­wei­se umso mehr. Nach zwei Jah­ren bei Real Madrid, zwei Jah­ren in Ita­li­en bei Bre­scia und zwei Jah­ren beim FC Bar­ce­lo­na, wech­sel­te Hagi schluss­end­lich zum Lieb­lings­ver­ein mei­nes Vater, Gala­ta­sa­ray Istan­bul. Für mei­nen Vater ging somit ein sehr gros­ser Traum in Erfül­lung. Schon vom ers­ten Spiel an zau­ber­te Hagi mit sei­ner Genia­li­tät bei Gala­ta­sa­ray. Jedes mög­li­che Heim­spiel, wenn mög­lich auch Aus­wärts­spiel, ging mein Vater Live ins Sta­di­on um Hagi spie­len zu sehen.

Das Hagi Gala­ta­sa­ray ver­än­der­te, merk­te nicht nur mein Vater, son­dern man sah es auch an der Erfolgs­ge­schich­te des Klubs in den fünf Jah­ren, in denen Hagi für Gala­ta­sa­ray unter Ver­trag stand. Sie gewan­nen vier Mal in Fol­ge die tür­ki­sche Liga, was damals, so wie heu­te immer noch als Best­mar­ke gilt.

Im Jahr 1999, hat­te Gala­ta­sa­ray ein Trai­nings­camp im Hotel Mira­ge Park Resort, dem dama­li­gen Hotel, in dem mein Vater damals arbei­te­te. Dort lern­te mein Vater die Legen­de Ghe­org­he Hagi höchst­per­sön­lich ken­nen. Er erin­nert sich, dass er nicht mal rich­tig mit Hagi spre­chen konn­te, da er so extrem ner­vös war. Dies war wohl­mög­lich einer der Bes­ten Momen­te im Leben mei­nes Vaters.

Die drit­te Fra­ge:

Die drit­te und letz­te Fra­ge, die ich mei­nem Vater gestellt habe war, was für ihn der Lieb­lings­mo­ment von Hagi bei Gala­ta­sa­ray war.

Für mei­nen Vater gab es sehr vie­le ver­schie­de­ne Lieb­lings­mo­men­te. Es gab sogar so vie­le, dass mein Vater gar nicht mehr auf­hö­ren konn­te, von ver­schie­de­nen Momen­ten zu erzäh­len. Doch von all die­sen Lieb­lings­mo­men­ten, blieb mei­nem Vater ein Moment noch ganz klar im Kopf. Und zwar geht es um das Spiel zwi­schen Gala­ta­sa­ray und Ath­le­tic Bil­bao in der Grup­pen­pha­se der Cham­pi­ons-League. Gala­ta­sa­ray muss­te die­ses Spiel gewin­nen, um noch eine Chan­ce zu haben, ins Ach­tel­fi­na­le zu kom­men. In der letz­ten Minu­te des Spiels, konn­te Hagi mit einem wun­der­schö­nen Tref­fer das 2:1, und somit das Tor für den mög­li­chen Ein­zug ins Ach­tel­fi­na­le schies­sen. Da er bei sei­nen Gross­el­tern zu Hau­se war und es sehr spät in der Nacht war, konn­te er sei­ne Freu­de nicht raus­schrei­en. Des­halb muss­te er wie ein Ver­rück­ter in der gan­zen Woh­nung für meh­re­re Minu­ten her­um­ren­nen, um sein Adre­na­lin los­zu­wer­den. So viel bedeu­te­te die­ser unglaub­li­che Moment mei­nem Vater.

Hier kön­nen Sie die­ses legen­dä­re Tor sehen:

Im gesam­ten fin­det mein Vater, dass Ghe­org­he Hagi einer der Bes­ten Fuss­ball­spie­ler der Welt war. Sei­ner Mei­nung nach war Ghe­org­he Hagi extrem under­ra­ted und soll­te eigent­lich viel mehr Auf­se­hen bekom­men.

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