Interview Goldschmied

In mei­nem letz­ten Bei­trag wer­de ich, aus einem von mir geführ­ten Inter­view mit dem Gold­schmied aus Arle­sheim, einen Fliess­text ver­öf­fent­li­chen. Es soll um die Fra­gen gehen, die sich ein mög­li­cher Kun­de stellt und beant­wor­tet bekommt wenn er einen Gold- oder Schmuck­schmied besucht.

Die­ses Inter­view kam zustan­de, auf­grund eines Schreib­auf­trags im Fach Kom­mu­ni­ka­ti­on & Medi­en. Jedoch nutz­te ich die­se Gele­gen­heit um Infor­ma­tio­nen für einen, even­tu­el­len, zwei­ten Besuch der Gold­schmie­de her­aus­zu­fil­tern. Die­ser wäre ver­mut­lich an einem Sams­tag in fer­ner Zukunft. Was damit gemeint ist, wer­de ich in mei­nem wei­te­ren Schrei­ben erläu­tern.

Das klei­ne aber fei­ne Ate­lier ist in der Nähe des gröss­ten, eng­li­schen Land­schafts­gar­ten der Schweiz, der Ermi­ta­ge. Die Gold­schmie­de Aeschli­mann in Arle­sheim ist min­des­tens genau so sehens­wert.

Geöff­net hat das Schmuck­ge­schäft von Diens­tag bis Frei­tag, jeweils von 9:00–12:00 h und von 13:30–18:00 h. Mon­tag und Sonn­tag ist geschlos­sen.

The­re­sa Aeschli­mann, Mit­be­sit­ze­rin und Grün­de­rin, war so freund­lich mei­ne Fra­gen offen und ehr­lich zu beant­wor­ten. Zusam­men mit Ursu­la Som­mer und Astrid Bri­ent, hat sie seit 1991 das eige­ne Ate­lier. Som­mer und Aeschli­mann absol­vier­ten bei­de, nicht im glei­chen Jahr­gang, die Klein­odi­en­schu­le in der Nach­bar­ge­mein­de Dor­nach des Kan­tons Solo­thurn.

Wir sind eben­so tra­di­ti­ons­be­wusst wie expe­ri­men­tier­freu­dig und arbei­ten ger­ne mit Kon­tras­ten wie edel/unedel, dunkel/hell, matt/glänzend, alt/neu.

Dabei ori­en­tie­ren wir uns stets an Mensch und Mate­ri­al, suchen har­mo­ni­sche oder span­nungs­vol­le Ver­bin­dun­gen.

Gold­schmie­de Arle­sheim

Mei­ne Fra­gen dreh­ten sich mehr­heit­lich um das The­ma per­so­na­li­sier­ba­rer Schmuck, sowie Ehe- und Part­ner­rin­ge.

Die Gold­schmie­de Arle­sheim ver­kauft Schmuck im Geschäft oder arbei­tet per Auf­trag. Mit Edel­me­tal­len wie Gelb­gold, Weiss­gold, Rot­gold, Sil­ber, Pal­la­di­um, Pla­tin, (Mete­or-) Eisen und Titan wer­den Ehe- oder Part­ner­rin­ge ange­fer­tigt. Gra­vu­ren wer­den eben­falls als Dienst­leis­tung ange­bo­ten.

Das Mate­ri­al, die Legie­rung, die Brei­te, die Grös­se und das Gewicht der gewünsch­ten Rin­ge bestim­men den fina­len Preis. Bei einem (Ehe-) Ring aus Gold, spielt der Wert des Gol­des eine wich­ti­ge Rol­le. Der Wert von Gold wird in Karat ange­ge­ben. Die­ser gibt an, wie­viel Gold tat­säch­lich ent­hal­ten ist. 24 Karat ist pures Gold. Gelb‑, Rot‑, oder Weiss­gold sind eher schwe­re­re Edel­me­tal­le, zeit­los, klas­sisch und preis­wert. Oft ver­wen­det in Ehe- oder Ver­lo­bungs­rin­gen.

Die Gold­schmie­de Arle­sheim bie­tet Sams­tags einen Kurs für eine indi­vi­du­el­le und per­sön­li­che Her­stel­lung der eige­nen Ehe­rin­ge an. In die­sem Kurs wird den Kun­den eine gros­se Aus­wahl an Mög­lich­kei­ten zur Per­so­na­li­sie­rung ihrer Ehe­rin­ge zur Ver­fü­gung gestellt. Der Work­shop fin­det mit einem Gold­schmied vor Ort statt.

Vor dem Preis soll der Kom­fort eines Rin­ges lie­gen. Er soll­te ange­nehm und leicht sit­zen. Ehe­rin­ge soll­ten bei durch­schnitt­li­chen, bis zu war­men Tem­pe­ra­tu­ren pro­biert wer­den. Grund dafür ist der mensch­li­che Kör­per und des­sen Anpas­sung an sei­ne Umge­bungs­tem­pe­ra­tur. Die Haut an den Fin­gern des Men­schen dehnt sich bei Wär­me aus und zieht sich bei Käl­te zusam­men. Der Ring soll­te bei wär­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren etwas enger anlie­gen und in den käl­te­ren Jah­res­zei­ten etwas locke­rer sein.

Der Kom­fort kann auch durch die Innen­sei­te des Rin­ges erhöht wer­den. Ein nach innen abge­run­de­ter Ring ist um eini­ges ange­neh­mer zu tra­gen als ein nach innen abge­flach­ter Ring

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