Integration

In Bezug auf Migra­ti­on spielt Inte­gra­ti­on eine gros­se Rol­le. Sich zu inte­grie­ren in einem Land, wo man “neu” ist, kann schwie­rig wer­den, weil man die Spra­che nicht ver­steht. Anfangs muss man mit Zei­chen­spra­che oder zum Bei­spiel Eng­lisch, eine Spra­che wel­che die meis­ten ver­ste­hen, kom­mu­ni­zie­ren. Aus­ser­dem soll­te man die Kul­tur und Denk­wei­se des Lan­des ken­nen und falls mög­lich akzeptieren/vertreten.

Ich berich­te in die­sem Bei­trag über die Inte­gra­ti­on mei­ner Eltern. Ob sie Schwie­rig­kei­ten wegen der Kul­tur und Spra­che hat­ten. Aus­ser­dem wie es ist Sohn von Migran­ten zu sein, zu dem kann ich mei­ne Lage erläu­tern.

Sprache/Kultur

Als mei­ne Eltern in die Schweiz ein­reis­ten war es schwie­rig, da sie natür­lich kein Deutsch spra­chen. Jedoch konn­ten sie auch kein Eng­lisch, weil es im Dorf kei­ne Schu­le gab und sie somit kei­ne Spra­che, aus­ser türkisch/kurdisch, beherr­schen. Sie muss­ten durch Fami­lie oder Freun­de über­set­zen las­sen oder mit Zei­chen­spra­che kom­mu­ni­zie­ren. Aus Gesprä­chen und einem Inter­view konn­te ich die Infor­ma­tio­nen sam­meln, dass die Spra­che kein gros­ses Pro­blem war, jedoch fühlt man sich auch nicht sehr wohl, wenn man in einer Grup­pe ist und die Spra­che nicht ver­steht, viel­leicht wird gera­de über dich nega­tiv gespro­chen und du weisst von nichts. Sie sind froh, dass eini­ge ande­re Fami­li­en­mit­glie­der schon in der Schweiz waren, zum Bei­spiel mei­ne Gross­el­tern, sonst wäre die Inte­gra­ti­on um eini­ges schwie­ri­ger. Die Kul­tur hat man ange­nom­men, jedoch war es ein wenig unge­wohnt, da die Tür­kei eine eher alt­mo­di­sche Denk­wei­se besitzt. Eini­ge Fest­ta­ge sind unver­ständ­lich und merk­wür­dig für Migran­ten, aber akzep­tiert wird es auf jeden Fall.

Arbeit

Mein Vater war anfangs Last­wa­gen­fah­rer und hat sich mit der Zeit selb­stän­dig gemacht und mei­ne Mut­ter arbei­tet als Putz­frau neben­bei. Arbeit zu fin­den in einem Land, wo man die Spra­che nicht beherrscht und kei­nen Abschluss hat ist nicht ein­fach, jedoch ist die Schweiz in die­sem The­ma sehr hilf­reich, irgend­wie und irgend­wo bekommt man einen Job und man kann sein eige­nes Geld ver­die­nen, weil mei­ne Eltern sich nie vom Staat bezah­len las­sen woll­ten (Sozi­al­hil­fe), küm­mer­ten sie sich schnell um einen Job. Mitt­ler­wei­le ver­die­nen mei­ne Eltern genug Geld um gut zu leben, wir leben in einem Haus mit Gar­ten und genug gros­sen Zim­mern, ein Traum mei­ner Eltern, die sie uns allen ermög­licht haben.

Inte­gra­ti­on von Migran­ten in der Arbeits­welt

Meine Integration

Mei­ne Inte­gra­ti­on ver­lief ganz nor­mal, ich bin in der Schweiz auf­ge­wach­sen, anfangs waren es nicht die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, da ich mit mei­nem klei­nen Bru­der ein Zim­mer tei­len muss­te, jedoch war das kein gros­ses Pro­blem, es ist ver­ständ­lich, dass nicht direkt die finan­zi­el­len Mit­tel vor­han­den sind. Von der Spra­che her ging es gut, ich habe ganz nor­mal in der Schu­le die Spra­che gehabt und gespro­chen, jedoch habe ich den Unter­schied zu ande­ren Kin­der gemerkt. Deren Eltern kön­nen gut Deutsch und hal­fen den Kin­dern und spra­chen natür­lich zu Hau­se auch deutsch, ich hin­ge­gen muss­te mit mei­nen Eltern tür­kisch spre­chen und hat­te somit nicht die per­fek­ten Vor­aus­set­zun­gen, um per­fekt deutsch zu ler­nen, aber wenn man etwas beherr­schen möch­te, dann kriegt man das hin.

Im nächs­ten Bei­trag erfah­ren sie mehr in Bezug auf Ras­sis­mus und Schwie­rig­kei­ten, die ent­ste­hen durch eine Migra­ti­on. Man ver­tritt als Immi­grant eine ande­re Denk­wei­se wenn man in die Schweiz kommt, man ist mit einer ande­ren Kul­tur und Reli­gi­on auf­ge­wach­sen, dies kann poli­ti­sche Dis­kus­sio­nen erzwin­gen und Ras­sis­mus eben­so.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert