Grafikdesign — Moderne Kunst

In die­sem Blog geht es um mei­nen Freund Rami­lo. Er hat 2021 sei­ne Leh­re als Hoch­bau­zeich­ner been­det und macht seit­her noch eine zweit Aus­bil­dung als Gra­fik­de­si­gner. Sei­ne Aus­bil­dung als Gra­fik­de­si­gner macht er bei MAKEYOURDAY in Rein­ach. Für mich ist mein Freund ein gros­ses Vor­bild, wel­cher mir eben­falls viel Inspi­ra­ti­on mit­gibt. Durch ihn bin ich erst­mals rich­tig auf die Kunst gestos­sen. Ich kann in dem Bereich Kunst vie­les von ihm ler­nen, ob es um das The­ma Archi­tek­tur oder rund um das Gra­fik­de­si­gnen geht. Rami­lo kennt sich sehr gut mit Kunst aus, wes­halb ich mich ent­schie­den habe, die­ses Inter­view mit ihm zu füh­ren. Inzwi­schen ist Kunst ein gros­ser Bestand­teil unse­res Lebens gewor­den.

Um Gra­fik­de­sign im all­ge­mei­nen zu erläu­tern, ist es eine Tätig­keit, Gedan­ken, Spra­che mit­tels Typo­gra­phie, Bild, Mate­ri­al und Far­be visu­ell dar­zu­stel­len und ver­mit­tel­bar zu machen.

Die ers­te Fra­ge, wel­che ich Rami­lo gestellt habe war, was man als Gra­fik­de­si­gner denn macht. Er ant­wor­te­te dar­auf, dass Gra­fik­de­sign sehr Facet­ten­reich ist und es vie­le ver­schie­de­ne Auf­ga­ben gibt. Man gestal­tet bei­spiels­wei­se Logos, Fly­er, Web­sei­ten und Visi­ten­kar­ten. Unter­and­e­rem macht man auch Cor­po­ra­te Design für Fir­men, wenn sie dies wün­schen. Dabei arbei­tet man auch häu­fig mit Social Media und allem ande­ren, was mit Wer­bung oder Mar­ke­ting zu tun hat. Es war für mich inter­es­sant zu erfah­ren, was für Skills man braucht, um ein Gra­fi­ker zu wer­den. Er sag­te man muss beson­ders Krea­tiv sein und gut im Team arbei­ten kön­nen. Kon­zep­te zu erstel­len, soll­te auch kei­ne Her­aus­for­de­rung für dich sein, wenn du Gra­fik­de­si­gner wer­den willst. Einer der wich­tigs­ten Grund­sät­ze ist, das All­ge­mei­ne Inter­es­se an Kunst und Mar­ke­ting. Auf Gra­fik­de­sign stiess er zum ers­ten Mal an der Schu­le für Gestal­tung. Schon damals zog der Beruf mei­ne Auf­merk­sam­keit auf sich. Wes­halb ich nach mei­ner Aus­bil­dung als Hoch­bau­zeich­ner, auch noch die Leh­re als Gra­fi­ker absol­vie­ren möch­te. Ich wuss­te schon immer, dass Kunst und Gestal­ten mei­ne Lei­den­schaft ist, wes­halb ich mich sehr für ver­schie­dens­te Arten von Kunst fas­zi­niert habe.

Sei­ne Lieb­lings­be­schäf­ti­gung ist das Illus­trie­ren und Ani­mie­ren. Ich mag die viel­fäl­ti­ge und abwechs­lungs­rei­che Arbeit sehr ger­ne. Zudem ent­wer­fe ich auch ger­ne Pla­ka­te, Visi­ten­kar­ten und Logos. Wie schon erwähnt alles rund um das krea­ti­ve Arbei­ten. Der Vor­gang eines von mir ent­wor­fe­nen Pro­jek­tes beginnt meist mit einem Brain­stor­ming, wor­auf ein Mood­board folgt. Ein Moad­board ist ein Stim­mungs­bild, bei dem bei­spiels­wei­se die Wir­kung und Kom­po­si­ti­on von Far­ben unter die Lupe genom­men wer­den. Danach fol­gen die Skiz­zen, anhand von Ihnen fährt man danach vom gro­ben ins detail­lier­te fort.

Rami­lo hat kei­nen Lieb­lings­gra­fik­de­si­gner. Beim Inter­view kam ihm jedoch als ers­tes das Apple-Logo von Ste­ve Jobs, oder Hans Erni und sei­ne Pla­ka­te, wel­che ihn inspi­rie­ren in den Sinn. Ansons­ten sagt er dazu, dass er sich auch sehr für Archi­tek­tur inter­es­siert. “Ein Gra­fik­de­si­gner hat kein Lieb­lings­werk, weil ich den­ke man muss hin­ter all sei­nen Wer­ken ste­hen. Ein Gra­fik­de­si­gner hat kein Lieb­lings­werk, weil ich den­ke man muss hin­ter all sei­nen Wer­ken ste­hen. Aber ich mag die­se Ani­ma­ti­on mit der Stras­se und den Pal­men sehr ger­ne. Da habe ich mich von Spi­der­man “A new Uni­ver­se” inspi­rie­ren las­sen.” Dies ant­wor­te­te er auf die Fra­ge: “Was ist das bes­te, was du je Designt hast?”

Um immer wie­der neue Ideen zu haben, befasst er sich regel­mäs­sig mit Gestal­tung. Es ist als wür­de man ein Mus­kel trai­nie­ren je mehr man es tut, des­to mehr Erfah­rung hat man damit. Er fin­det NFT sind eine gute Sache. Sie ermög­li­chen Gra­fik­de­si­gner einen neu­en Markt, um Geld zu ver­die­nen. Man soll­te es aber klar von der Kunst tren­nen, da es mehr­heit­lich um das Ver­die­nen von Geld geht. Als Gra­fi­ker arbei­tet man mit Kun­den, aber auch frei. Er kann sich dabei nicht ent­schei­den, was er lie­ber mag. Er fin­det, dass Kun­den­auf­trä­ge eine Her­aus­for­de­rung bie­ten und das gefällt ihm. Aber ihm ist es auch wich­tig frei arbei­ten zu kön­nen, damit er sei­nen Ideen frei­en Lauf las­sen kann.

Sei­ne Zukunfts­zie­le sind ein Gra­fik- und Archi­tek­ten­bü­ro zu eröff­nen. Das ist sein Traum, wel­cher auch ver­fol­gen wird.

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