Fast-Fashion

Fast-Fashion bezeich­net schnell, oft auch sehr bil­lig, pro­du­zier­te Mode. Mode Häu­ser wie Zara, Pri­mark oder Shein benut­zen das Geschäfts­mo­dell Fast-Fashion um in kur­zer Zeit vie­le ver­schie­de­ne tren­di­ge Kol­lek­tio­nen in kür­zes­ter Zeit in die Filia­le zu brin­gen. Das Pro­blem ist, dass die Wah­re unter schlech­tes­ten Bedin­gun­gen Pro­du­ziert wird, oft wer­den aus­län­di­sche Arbeits­kräf­te zu einem sehr nied­ri­gen Lohn ange­stellt, wel­che förm­lich aus­ge­beu­tet wer­den. Durch die bil­li­gen Prei­se wird Fast-Fashion in grös­se­ren Men­gen gekauft und man hat das Gefühl Schnap­per zu ergat­tern, aller­dings zu las­ten der Bil­lig­ar­bei­ter und der Umwelt. Die Klei­der haben auch eine sehr schlech­te Qua­li­tät und wer­den nach nur weni­gen Wäschen nicht mehr ange­zo­gen und ver­schwin­den in den Tie­fen des Klei­der­schranks oder wer­den ent­sorgt. Durch die kaum vor­han­de­ne Qua­li­tät kön­nen die Klei­der auch nicht recy­celt oder gespen­det wer­den, Das Rote Kreuz und ande­re Orga­ni­sa­tio­nen, wel­che alte Klei­der sam­meln ersti­cken an der Mas­se der unbrauch­ba­ren Bil­lig­mo­de und sind dann auch für die Ent­sor­gung zustän­dig, wel­che natür­lich Geld kos­tet. Dadurch, dass die Klei­der Bil­lig sind, wer­den sie auch in grös­se­ren Men­gen gekauft und dadurch auch in grös­se­ren Men­gen ent­sorgt. Die Kla­mot­ten, wel­che wir durch­schnitt­lich nur vier mal anzie­hen Pro­du­zie­ren rund eine Mil­li­on Ton­nen Abfall im Jahr. Auch das Waschen der schnel­len Mode ist pro­ble­ma­tisch, durch das Waschen gelan­gen näm­lich vie­le klei­ne Mikro­plas­tik Teil­chen ins Was­ser und lan­den im Meer und somit auch in den Mee­res­be­woh­nern. Nicht nur mit der Gesund­heit der Tie­re spielt die Fast-Fashion Indus­trie son­dern auch mit dem Leben von Men­schen, vor allem wenn es um die Pro­duk­ti­on von Vis­ko­se geht. Vis­ko­se wird bei der Klei­dung sehr oft ver­wen­det, da sich Vis­ko­se gut bedru­cken lässt und einen ange­neh­men Tra­ge­kom­fort bie­tet. Was vie­le Men­schen aller­dings nicht wis­sen ist, dass für die Her­stel­lung der Vis­ko­se vie­le gif­ti­ge Che­mi­ka­li­en ver­wen­det wer­den, wel­che anschlies­send in Flüs­sen ent­sorgt wer­den und auch in der Luft lan­den. Die Men­schen, wel­che in der Nähe einer Vis­ko­se­fa­brik leben kla­gen über gros­se Kör­per­li­che Beschwer­den.

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Hier Noch eine Doku zum The­ma:

Mode schlägt Moral — Wie fair ist unse­re Klei­dung? | WDR Doku — You­Tube

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