Der Emotionssport Fussball

Die Emo­tio­nen sind im Fuss­ball über­all zu sehen, egal ob bei den Spie­lern, beim Trai­ner oder vor allem bei den Fans. Fuss­ball kann vie­le ver­schie­de­ne Arten von Emo­tio­nen aus­lö­sen: Wut, Trau­rig­keit, Fröh­lich­keit, Glücks­ge­füh­le und noch vie­le mehr.

Ein gutes Bei­spiel dafür ist das unten ver­link­te Video. Dort spielt Lei­ces­ter City gegen Wat­ford um den Auf­stieg.

Wenn Lei­ces­ter City den Elf­me­ter rein­macht, sind sie auf­ge­stie­gen, doch der Tor­hü­ter vom FC Wat­ford, Manu­el Almu­nia, hat etwas dage­gen und hält den Elf­me­ter spek­ta­ku­lär. Im anschlies­sen­den Kon­ter des FC Wat­ford macht Deeney das ent­schei­den­de Auf­stiegs­tor zum 3–1 in der aller letz­ten Sekun­de. Dank die­sem Tor ist der FC Wat­ford 2013 auf­ge­stie­gen.

Die­ses Tor hat sehr vie­le ver­schie­de­ne Emo­tio­nen aus­ge­löst, einer­seits extre­me Glück­ge­füh­le und Fröh­lich­keit beim FC Wat­ford und sei­nen Fans, ande­rer­seits Wut und extre­me Trau­rig­keit bei Lei­ces­ter City und sei­nen Fans, da sie nach 11 Jah­ren so nah am Auf­stieg in die Pre­mier League stan­den wie schon lan­ge nicht mehr.

Auch Zuschau­er, die kei­ne Fans von Wat­ford oder Lei­ces­ter City sind, haben bei sol­chen Fuss­ball Momen­ten Emo­tio­nen. Ich z.B. habe immer Gän­se­haut, wenn ich die­ses Video von Wat­ford gegen Lei­ces­ter City sehe, obwohl ich kein Fan von bei­den Mann­schaf­ten bin. Ich bin wohl nicht der ein­zi­ge “neu­tra­le” Zuschau­er, der bei die­ser Sze­ne Gän­se­haut bekommt.

Hier kön­nen Sie die unglaub­lich span­nen­de letz­te Minu­te des Spiels zwi­schen dem FC Wat­ford und Lei­ces­ter City sehen:

Die Emotionen der UEFA Champions-League

Es gibt wohl kein ande­rer Wett­be­werb im Klub-Fuss­ball, die so star­ke Emo­tio­nen aus­lö­sen kann wie die UEFA Cham­pi­ons-League. Kein Wun­der, denn die Cham­pi­ons-League ist der wich­tigs­te Wett­be­werb für die Fuss­ball­ver­ei­ne und ihren Anhän­ger.

Die Atmo­sphä­re der Cham­pi­ons-League ist so ein­zig­ar­tig, wie in kei­nem ande­ren Wett­be­werb. Des­halb gibt es auch ein­zig­ar­ti­ge Momen­te, die in jedem Fuss­ball­fan Emo­tio­nen aus­löst.

Es gibt vie­le ver­schie­de­ne emo­tio­na­le Momen­te in der Cham­pi­ons-League, wie z.B. das ver­rück­te Spiel zwi­schen dem FC Bar­ce­lo­na und Paris Saint-Ger­main, dass der FC Bar­ce­lo­na im Rück­spiel 6–1 für sich ent­schei­den konn­te, das last-second Goal von Ole Gun­nar Sol­skja­er im Cham­pi­ons-League Fina­le gegen den FC Bay­ern oder das legen­dä­re Vol­ley­tor von der Iko­ne Zine­di­ne Zidane im Cham­pi­ons-League Fina­le 2002 gegen Bay­er Lever­ku­sen.

Kei­ne Fra­ge, in jeder die­ser Momen­te bekom­me ich Gän­se­haut, doch nicht so fest wie im Cham­pi­ons-League Fina­le 2014, als Ser­gio Ramos für Real Madrid in der 93. Minu­te den Aus­gleichs­tref­fer zum 1:1 gegen Atle­ti­co Madrid gemacht hat. Dies war für mich der wohl emo­tio­nals­te Moment in der Cham­pi­ons-League.

War­um war es für mich der emo­tio­nals­te Moment? Der Grund ist, dass ich ein abso­lu­ter Real Madrid Fan bin. Ich war bis zur 92. Minu­te extrem trau­rig und am Boden zer­stört, da ich dach­te, dass Real Madrid die­ses Fina­le ver­lie­ren wird, ich hat­te die Hoff­nung auf­ge­ge­ben. Doch dann mach­te Ser­gio Ramos in der letz­ten Minu­te den Aus­gleichs­tref­fer und die Emo­tio­nen Über­wäl­tig­ten mich. Die­sen Moment wer­de ich nie mehr ver­ges­sen.

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