Pixelart

https://www.youtube.com/watch?v=jRR6x3-yUT4

Bei mir hat alles mit die­sem Trai­ler ange­fan­gen. Ich habe es damals als Teil eines grös­se­ren Bei­tra­ges gese­hen und wuss­te, dass war was für mich.


Es han­del­te sich hier­bei um den Kick­star­ter Trai­ler von Hyper­light Drift­er, wel­che zu die­ser Zeit um eine Finan­zie­rung such­ten. Es war zum Haupt­teil eine für mich damals ordent­li­che Über­ra­schung , dass man mit dem Fär­ben ein­zel­ner Pixel so etwas errei­chen konn­te . Man mer­ke an, dass ich zu jener Zeit noch ein rela­tiv jun­ger Bur­sche war und nur eine Hand­voll Spie­le kann­te.

Für einen Bur­schen, an dem Zel­da und Mario beim akti­ven Spie­len rela­tiv vor­bei­ge­zo­gen sind, war das damals etwas Monu­men­ta­les, sol­che beschwing­ten, tie­fen Bil­der zu sehen.

Heut­zu­ta­ge ist die­sel­be Magie zwar nicht mehr so stark, und lei­der habe ich das Spiel immer noch nach­zu­ho­len. Den­noch war es ein star­ker Start , der mei­nen Kunst­ge­schmack tief­ge­hend beein­fluss­te.

Pixel vol­ler Far­ben

Vie­le Ent­wick­ler der Indie Sze­ne sind oder arbei­ten eng mit Pixel­ar­tists zusam­men, doch was ist eigent­lich Pixel­art genau ?


Pixel­art ist eine Kunst­form, in wel­cher ein Ras­ter ein­ge­setzt wird, jede Zel­le reprä­sen­tiert einen Pixel. Jede Zel­le ist gleich­gross und qua­dra­tisch. Jede ein­zel­ne wird mit einem eige­nen Farb­ton ein­ge­färbt. Packt man all die­se ein­zel­nen Farb­qua­dra­te zusam­men, erhält man ein Bild. Wie ein Puz­zle, in dem alle Tei­le in jedes ande­re pas­sen und man eine nahe­zu end­lo­se Kom­bi­na­ti­on errei­chen kann. Er eig­net sich auf­grund sei­ner bemes­se­nen und kon­trol­lier­ten Art sehr gut für Ani­ma­tio­nen aller Art. Es ist kein Wun­der, dass die Gra­fik nach der Erfin­dung von 3D Gra­fik über­lebt und beliebt geblie­ben ist.


Genau wie beim Zeich­nen auf Papier gibt es alles; von einem blau­en und einem bei­gen Pixel, der eine Per­son dar­stel­len soll bis hin zu Kunst wie die­ser :

Best Pixel Artists in the Gamedev. 2016 Edition
Yuriy gusev AKA. Foolstown’s Sur­rea­le Pixel­wel­ten

Ich fin­de, es dient jedem als Moti­va­ti­on, so etwas anzu­schau­en, weil wenn man genau­er hin­schaut, sind es so vie­le klei­ne ein­zel­ne, die zusam­men har­mo­nie­ren, um etwas grös­se­res zu schaf­fen, wie ein Sar­di­nen­schwarm der sich zum gewal­ti­gen Fisch tarnt. Selbst wenn man die ruhi­ge Hand eines Zeich­ners nicht besitzt, kann man den­noch die krea­ti­ven Wei­ten des eig­nen Ver­stan­des bild­schön umset­zen. Alles was man braucht, ist das Ver­ständ­nis der Farb­kom­po­si­ti­on und den Wil­len, das Bild im Kopf Punkt für Punkt lang­sam zum gan­zen Werk auf­zu­zie­hen. Dar­aus neh­me ich mir, immer an mei­nen Zie­len fest­zu­hal­ten und das End­ziel in klei­nen aber kon­stan­ten Stü­cken oder Pixel „Pixeln„ anzu­ge­hen. Also wenn das nächs­te Mal was ansteht, dann denkt dar­an, das kleins­te Fort­schrit­te das Gan­ze vor­an brin­gen.

Was ist Euer Moment gewe­sen, wo ihr Eure Lieb­lings-Kunst­rich­tung gefun­den habt?

Quel­len:

https://80.lv/articles/best-pixel-art-of-the-last-5-years/

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert